Der Browser blockt nicht mehr nur Tracker — sondern jetzt auch die Werbung in YouTube-Videos. Auf Basis derselben Open-Source-Filterlisten wie uBlock Origin. Was das für deine digitale Souveränität bedeutet.
Es gibt diese Momente, in denen man merkt: Das Internet, wie wir es kennen, ist nicht in Stein gemeißelt.
DuckDuckGo hat genau so einen Moment produziert. Der Browser blockt ab sofort Werbung in YouTube-Videos. Nicht nur die Banner daneben. Die Spots, die vor dem Video laufen, mitten drin, und die, die am Ende kommen — alle weg.
DuckDuckGo nutzt dafür dieselben Open-Source-Filterlisten wie uBlock Origin. Das ist keine eigene, geheime Technologie — es ist die geballte Community-Arbeit von Maintainern, die seit Jahren Werbe-Netzwerke und Tracker dokumentieren.
Der Unterschied: DuckDuckGo macht das zum Standard. Du installierst den Browser, und es funktioniert. Keine Extension, keine Konfiguration, kein „für diese Seite bitte ausschalten, sonst lädt das Video nicht."
Google verdient sein Geld mit Werbung. YouTube ist die größte Video-Plattform der Welt. Werbung in Videos zu blocken, ist ein direkter Angriff auf das Geschäftsmodell.
DuckDuckGo macht das trotzdem. Weil sie darauf wetten, dass genug Leute bereit sind, für ein werbefreies Internet zu bezahlen — oder zumindest den Browser zu wechseln.
- Du YouTube beruflich nutzt und keine Zeit für 30-Sekunden-Spots hast
- Du deinen Mitarbeitern oder Kunden ein sauberes Internet-Erlebnis bieten willst
- Du verstehen willst, wie sich die Machtverhältnisse im Netz verschieben
Es ist ein kleiner Browser. Aber es ist ein großes Signal.
Quelle: engadget.com