Microsofts TypeScript-Team hat den Compiler in Go neu geschrieben. Das Ergebnis: Builds, die 12-mal schneller sind. Was das für Entwickler bedeutet — und warum das mehr ist als nur eine Performance-Nachricht.
TypeScript ist die meistgenutzte Programmiersprache der Welt, die nicht JavaScript heißt. Und ihr Compiler war schon immer in — TypeScript geschrieben. Das ist so, als würde ein Bäcker seinen Ofen aus Brotteig backen.
Jetzt hat Microsoft den Ofen aus Stahl gebaut. TypeScript 7.0 kommt mit einem komplett neuen Compiler, geschrieben in Go.
- 12× schnellere Builds im Vergleich zu TypeScript 6.x
- Native Code-Geschwindigkeit — kein JavaScript-Overhead mehr
- Speicherverbrauch drastisch reduziert
Für ein mittelgroßes Projekt, das vorher 60 Sekunden kompiliert hat, sind es jetzt 5 Sekunden. Das ist der Unterschied zwischen „ich hole mir einen Kaffee" und „ich bleibe im Flow."
Go ist schnell, kompiliert zu einer einzelnen Binary, und hat einen exzellenten LSP-Support. Vor allem aber: Go ist nicht JavaScript. Der TypeScript-Compiler musste sich selbst durch die JavaScript-Runtime quälen — ein Bottleneck, das jetzt entfällt.
Microsoft-Engineer Anders Hejlsberg, der Vater von TypeScript (und davor von C# und Turbo Pascal), hat das Projekt persönlich vorangetrieben. Wenn Hejlsberg einen Compiler baut, wird es kein Schnellschuss.
- Du mit TypeScript arbeitest (oder deine Agenten das tun)
- Deine Build-Pipeline der Flaschenhals ist
- Du verstehen willst, warum deine Tools plötzlich schneller werden — ohne dass du etwas getan hast
Das zugrunde liegende Prinzip: Die Werkzeuge werden besser, während du schläfst. Die Frage ist nur, ob du es merkst — und nutzt.
Quelle: devblogs.microsoft.com/typescript